Wechselkopf-Bohrer TTD

Minimierter Einsatz von Hartmetall bei höchster Stabilität und Präzision

Die Schneidengeometrien der Bohrköpfe beim Wechselkopf-Bohrer sind mit 3 bzw. 4 Führungsfasen ausgeführt. Darüber hinaus können für kurze Bearbeitungszeiten hohe Schnittwerte gefahren werden. So liegt der Wechselkopf-Bohrer auf dem Qualitäts- und Leistungsniveau von Vollhartmetallbohrern, bei gleichzeitig erheblich reduzierten Werkzeugkosten.

Die Hartmetall-Wechselköpfe sind als Einwegköpfe konzipiert, die nicht nachgeschliffen werden. So kann eine konstant hohe Leistungsfähigkeit des Bohrers garantiert werden, was zu einer erhöhten Prozesssicherheit führt und Anpassungen an den Maschinenparametern oder -einstellungen für nachgeschliffene Bohrer nicht nötig macht.

Im Mittelpunkt des Wechselkopf-Bohrers TTD steht die Schnittstelle, die eine extrem hohe Stabilität der Verbindung garantiert. Sie ist gekennzeichnet durch eine radial verlaufende Verzahnung. Dadurch wird einerseits eine optimale Drehmomentübergabe ermöglicht. Andererseits erreicht die Radialverzahnung hohe Wechsel- und Rundlaufgenauigkeiten. Zwei für eine Trennstelle elementare Charakteristika sind gebündelt in der Schnittstelle, dem Torque Transfer System TTS.

Die Standardbaureihen des Wechselkopf-Bohrers umfassen die Bohrtiefen 1xD, 3xD, 5xD, 8xD und 12xD. Es stehen drei verschiedene Typen von Bohrköpfen zur Verfügung: Typ 01 für die Bearbeitung von Stahl und Gusswerkstoffen, Typ 02 für rostfreie Stähle und Typ 03 für NE-Metalle im Durchmesserbereich 12,00 bis 45,00 mm.